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Mehr LebensErfolg für mehr FührungsErfolg
oder
Lead yourself before you lead others


„If you want something said, ask a man. If you want something done, ask a woman“.


Margaret Thatcher

 


Der Satz passt auf so viele tolle Frauen, die ich kenne: Sie sind Frauen der Tat! Ich bewundere sie dafür, wie sie Familie und Beruf erfolgreich managen und es auch noch schaffen, in den Sport zu gehen. Ja, es ist eine Frage der Organisation. Und dennoch braucht es mehr dafür. Unsere Haltung uns gegenüber. Damit fängt aus meiner Sicht der LebensErfolg an. Wie begegnen Sie sich selbst? Wie gehen Sie mit sich um? Kennen Sie Ihre Antreiber, die Ihnen „helfen“, sich selbst und Ihren eigenen Erfolg zu sabotieren? Ja, eine Innenschau ist nicht der leichteste Weg – und doch so lohnenswert. Wenn wir uns besser kennen, wissen wir, wo wir ansetzen können, um Änderungen zu initiieren und damit wahrhafte langfristige Veränderungen hin zu mehr Lebensfreude und LebensErfolg zu erreichen. Was wir dafür brauchen, ist natürlich der Mut, unsere Ängste zu überwinden und das ist schon eine kleine Herausforderung. Die Fragen: Was wäre das Schlimmste, was passieren könnte? Oder: Was denke ich in einem Jahr darüber, wenn es nicht klappt? helfen, die Angst vor etwas Unbekanntem in Relation zu setzen, das SCHWERE zu nehmen. Also: Die Drama-Queen schicken Sie in den Dauerurlaub und betrachten die Situation, die Sie ändern wollen, mal ganz von außen. Was wäre, z.B. wenn ich mich traue… über meine beruflichen Ambitionen zu sprechen? Und mit wem will ich das besprechen? Wen brauche ich als Unterstützer?

Eine Ambition ist hoffentlich Führung. Und was braucht es für eine gute Führung: ein gelebtes Spektrum an sozialen Kompetenzen. Aus Studien wissen wir: 90% der Professionalität machen unsere sozialen Kompetenzen aus und 10% unsere fachlichen Kompetenzen. Für eine globale Studie der Korn Ferry Hay Group wurden über 55.000 Mitarbeiter aus 90 Ländern zum Leadershipverhalten ihrer Vorgesetzten befragt. Dabei zeigt sich, dass Frauen in diesen führungsrelevanten Kompetenzen fast durchgehend besser abschneiden als Männer. Ich wiederhole mich gern: Für Führung, Führungskultur und Unternehmenskultur spielen die emotionalen und sozialen Kompetenzen eine so wichtige Rolle wie nie zuvor. So wählen auch MitarbeiterInnen ihre Vorgesetzten aus. Und umgekehrt gilt es ebenso: Augen auf bei der Mitarbeiterauswahl! Ich lade Sie ein: Nutzen Sie Ihre Stärken, diese fallen Ihnen ja auch leicht. Und nur weil Ihnen Etwas leicht fällt, denken Sie vielleicht, es ist nichts Besonderes. Weit gefehlt: Wirklich gute Führung, wo sich die Führungskraft mit ihrer unternehmerischen Haltung auch als der Coach seiner MitarbeiterInnen versteht, ist Ihre Spielwiese und noch nicht überall selbstverständlich. Will sagen: der Markt gibt es her, dass Sie als Frau ihn erobern. Wie komme ich da hin, fragen Sie sich jetzt. Jede Veränderung beginnt mit einem ersten Schritt. Dafür empfehle ich Ihnen, für Ihre innere Stabilität, innere, seelische Widerstandsfähigkeit zu sorgen – Ihre Resilienz. Dazu gehört auch, Krisen als eine Chance zu sehen und somit gestärkt bzw. widerstandsfähiger daraus hervorzugehen Welche Resilienzfaktiren gehören dazu:

  1. Lösungsorientierung. Natürlich können Sie sagen, ich gehe schön in meinem Problem spazieren. Doch was bringt es? Darum lade ich Sie ein: Verlassen Sie 2. Die Opferrolle, gehen Sie beherzt und mit 3. Optimismus ans Werk, übernehmen Sie 4. Verantwortung für Ihr Handeln und auch für Ihre jetzige Situation. Prüfen Sie 5., was Sie akzeptieren wollen/können und gehen Sie im Netzwerk mit Gelichgesinnten erfolgreich in die Zukunft und haben Sie Spaß an 7., Ihrer Zukunftsplanung.
  2. Opferrolle verlassen - raus dem Jammertal. Nehmen Sie das Ruder für Ihr Leben in die Hand!
  3. Optimismus
  4. Verantwortung: Für sich selbst übernehmen
  5. Akzeptanz. Ja, es wird immer Situationen und Menschen geben, die Sie nicht ändern können.
  6. Netzwerken Sie! Immer mit der klaren Haltung Geben kommt vor Nehmen.
  7. Zukunftsplanung. Das heißt, nur wenn ich ein klares Zielbild habe, kann ich auch meine Schritte auf dem Weg dorthin priorisieren. Ein großer Energiefresser ist der planlose Aktivismus. Überprüfen Sie sich und Ihr Verhalten auf Energiefresser, die sinnfrei sind.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung. Als hilfreichen Begleiter auf Ihrem Weg empfehle ich Ihnen mein Buch „LebensErfolg“.

Stellen Sie sich heute schon vor, wie Sie sich nach der Beförderung feiern!

Hinweis: Das komplette April-Magazin finden Sie auf der Website von SHE works unter folgendem LINK.

Den gesamten Artikel finden Sie auch hier im Download.

 

Führen in der Krise

Wollen Sie wirklich ALLE Mitarbeiter verlieren?

 

Diesen Eindruck gewinne ich persönlich, wenn mir Coachees von ihrem beruflichen Alltag berichten. Und von dem Umgang, den sie – selbst Führungskraft - im Miteinander mit ihren Vorgesetzten erleben.

Gerade in Unternehmen mit einer angespannten geschäftlichen Lage zeigt sich, welche persönlichen Kompetenzen die jeweiligen Führungskräfte unter Druck noch abrufen können.

Zwänge, wie hohe Einsparziele, Abbauziele und noch mehr Effizienzsteigerung „treiben Führungskräfte schon manchmal in die Enge“. Auf der einen Seite wollen und sollen sie weiter unternehmerisch agieren, neue Produkte so schnell wie möglich auf den Markt bringen und/oder neue Geschäftsfelder erschließen. Auf der anderen Seite gilt es, die zwingend notwendigen Sparpotenziale auszuschöpfen - schließlich wollen sie sich nicht in der Insolvenz wiederfinden und „abgewickelt“ werden. Aus der Presse wissen sie ja aktuell von Insolvenzen, nicht nur in der Automobilzulieferbranche – das wollen sie von ihrem Arbeitgeber abwenden – natürlich auch im eigenen Interesse verbunden mit der Sorge um den eigenen Arbeitsplatz. Da wird die Angst ein starker Begleiter – die ist allerdings kein guter Berater.

So kommen verschiedene äußere und innere Faktoren zusammen, welche die betroffenen Führungskräfte manchmal in ihrem Verhalten nicht mehr sie selbst sein lassen. Gegenüber ihren Mitarbeitern werden sie ungehalten, das Verhalten nicht mehr einschätzbar, eher unlogisch, und oft auch nicht mehr nachvollziehbar.

All das Gelebte in guten Zeiten schwindet: Das Vorbild sein, die Transparenz über Entscheidungen, die Ermutigung der Mitarbeiter in ihren Verantwortungen.

Quintessenz ist, die Angst und Unsicherheit von Managern überträgt sich auf ihre Mitarbeiter. Wertschätzung und konstruktives Feedback bleiben aus.

Die daraus erwachsende Unzufriedenheit der Mitarbeiter spiegelt sich in Kultur, Leistung und Ergebnis. In letzter Konsequenz legt der Mitarbeiter all seine Energie in seine persönliche Umorientierung und einen aktiven Bewerbungsprozess – bis hin zum Erfolg. Ob es woanders besser wird, weiß er nicht. Dass es anders wird, auf jeden Fall und vielleicht auch ein wenig besser.

Dies ist eine Einladung an alle Führungskräfte, sich gerade in schwierigen Situationen ihrer Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern bewusst zu sein sowie die eigene Haltung und das daraus resultierende Verhalten zu reflektieren. Ein Werkzeug-Tipp: die Hogan Assessments. Sie sind eine wunderbare Basis zur Selbstreflektion, z.B. zu eigenen Werten und wie Sie unter Druck agieren.

Einen Versuch ist es wert!